Bereits dieses Jahr laden die Skulptur Projekte dazu ein, im Rahmen von verschiedenen Veranstaltungen Fragen und Themen kennenzulernen, die die Ausstellung 2027 prägen werden.
Los geht’s am Donnerstag, 23. April 2026, ab 18 Uhr veranstalten die Skulptur Projekte gemeinsam mit der B-Side einen Abend mit What, How & for Whom / WHW. Im Gespräch geben die künstlerischen Leiterinnen der Skulptur Projekte 2027 Einblicke in ihre kuratorische Arbeit. Im Anschluss sind die Besucher:innen eingeladen, zu bleiben und bei einem gemeinsamen Abendessen und DJ-Sets von Musiker:innen aus Münster miteinander ins Gespräch zu kommen.
Im Rahmen der Münster Lectures der Kunstakademie Münster laden die Skulptur Projekte am Dienstag, 7. Juli 2026, um 18 Uhr in Kooperation mit der Hochschule zu einem Gastvortrag ein.
Die Veranstaltungen sind Teil des Vorprogramms auf dem Weg zur Ausstellung 2027. Weitere Veranstaltungen werden auf der Website der Skulptur Projekte 2027 unter www.skulptur-projekte.de veröffentlicht.
Die künstlerische Leitung: What, How & for Whom / WHW
What, How & for Whom / WHW ist ein 1999 gegründetes Kuratorinnenkollektiv mit Sitz in Zagreb und Berlin. Die Mitglieder des Kollektivs sind Ivet Ćurlin, Ana Dević, Nataša Ilić und Sabina Sabolović. WHW kuratierte von 2003 bis 2023 das Programm der städtischen Galerija Nova in Zagreb und wird ab 2026 die Leitung eines neuen Ausstellungsraums in der Stadt übernehmen. 2018 gründete das Kollektiv mit der WHW Akademija ein internationales Studienprogramm für Nachwuchskünstler:innen in Zagreb.
Von 2019 bis 2024 waren drei Mitglieder des Kollektivs – Ivet Ćurlin, Nataša Ilić und Sabina Sabolović – als künstlerische Leiterinnen der Kunsthalle Wien tätig. 2024 wurden sie zur künstlerischen Leitung der Skulptur Projekte Münster 2027 berufen.
WHW hat über die Jahre hinweg Produktions-, Ausstellungs-, Vermittlungs- und Publikationsprojekte in unterschiedlichen geografischen und kulturellen Kontexten sowie auf verschiedenen institutionellen Ebenen realisiert. Die Arbeit des Kollektivs verbindet kuratorische Praxis mit historischer Forschung sowie diskursiven und vermittelnden Formaten und folgt der Überzeugung, dass Kunst eine entscheidende Rolle dabei spielt, gesellschaftliche Denk- und Handlungsweisen gemeinsam zu hinterfragen und zu verändern.
